Versionsnotizen – September 2026

Die Version vom September 2026 entwickelt Hit-Online grundlegend weiter, damit die tägliche Nutzung im Büro und auf der Baustelle einheitlicher, flüssiger und effizienter wird.

Die wichtigste Neuerung ist die überarbeitete Benutzeroberfläche. Ansichten, Tabellen, Filter, Formulare und Aktionsschaltflächen wurden vereinheitlicht und bieten nun modulübergreifend vertraute Orientierungspunkte. Hinzu kommen zahlreiche funktionale Verbesserungen bei der Verwaltung von Geschäftspartnern, Projekten, Transaktionen und Einkäufen.

Außerdem führt diese Version ein neues Lagermodul ein. Damit lassen sich Ressourcen identifizieren, Bestandsaufnahmen durchführen, Materialentnahmen erfassen und Nachbestellungen frühzeitig planen. Auch die Personalverwaltung wird durch Mobilitätsentschädigungen und eine erweiterte Kompetenzverwaltung verbessert.

Weitere Neuerungen optimieren die mobile Nutzung und geben Ihnen mehr Kontrolle über Mitteilungen, die aus Formularen heraus erzeugt werden.

Allgemeine Konfiguration

Neue Ergonomie und einheitliche Benutzeroberfläche

Hit-Online erhält eine umfassend überarbeitete Benutzeroberfläche und ein neues Erscheinungsbild.

Ziel ist ein einheitlicheres, intuitiveres und angenehmeres Nutzungserlebnis, unabhängig von der verwendeten Funktion. Die wichtigsten Elemente der Oberfläche wurden harmonisiert: Informationsdarstellung, Tabellen, Filter, Aktionsschaltflächen, Formulare und Navigation.

Die neue Gestaltung bietet insbesondere:

  • eine einheitlichere Darstellung in allen Ansichten;
  • eine bessere Lesbarkeit der Informationen;
  • eine schnellere Erkennung verfügbarer Aktionen;
  • eine intuitivere Nutzung von Tabellen, Filtern und Formularen;
  • eine bessere Anpassung an unterschiedliche Bildschirmgrößen.

Über die visuelle Erneuerung hinaus vereinfacht die Überarbeitung die tägliche Arbeit mit Hit-Online durch gemeinsame Navigations- und Bedienprinzipien in der gesamten Anwendung.

Neue Ergonomie und einheitliche Benutzeroberfläche in Hit-Online

Administratoren je Gesellschaft verwalten — In der Testphase

Administratorrechte können jetzt für jede Gesellschaft einzeln festgelegt werden.

Bisher galt der Administratorstatus eines Benutzers automatisch für alle Gesellschaften, auf die er Zugriff hatte. Nun kann dieselbe Person in einer Gesellschaft Administrator und in einer anderen Standardbenutzer sein.

Dadurch lassen sich Zugriffsrechte in Umgebungen mit mehreren Gesellschaften präziser verwalten.

Um den Administratorstatus zu aktivieren, öffnen Sie Konfiguration > Benutzer und markieren für die betreffende Gesellschaft das Kontrollkästchen Admin.

Filter auf Mobilgeräten

Tabellen verfügen jetzt auch in der mobilen Ansicht über Filter.

So lassen sich Informationen auf Smartphones und Tablets leichter suchen und abrufen – besonders unterwegs oder auf der Baustelle.

Geschäftspartnerverwaltung

Identifikatoren von Geschäftspartnern

Beim Hinzufügen eines Identifikators zu einem Geschäftspartner muss jetzt zwingend das entsprechende Schema ausgewählt werden.

Ein Identifikationswert kann somit nicht mehr ohne Angabe seines Typs oder Schemas gespeichert werden. Das verbessert Qualität und Konsistenz der erfassten Daten.

Obligatorische Auswahl des Identifikationsschemas eines Geschäftspartners

Erkennung doppelter Identifikatoren

Das System prüft nun, ob ein eingegebener Identifikator bereits einem anderen Geschäftspartner zugeordnet ist.

Diese Prüfung erfolgt:

  • bei der automatischen Erstellung eines Geschäftspartners durch den Import von Stammdaten;
  • bei der manuellen Erfassung.

Damit wird die doppelte Anlage von Kunden und Lieferanten vermieden und ihre eindeutige Identifikation zuverlässiger.

Erkennung eines bereits einem anderen Geschäftspartner zugeordneten Identifikators

Projekte

Rechnungsstellung an einen anderen Geschäftspartner

Eine Rechnung kann jetzt an einen anderen Geschäftspartner als den im Projektabschnitt hinterlegten ausgestellt werden.

Das bietet mehr Flexibilität, wenn der Leistungsempfänger und der Rechnungsempfänger nicht identisch sind.

Zahlungspläne

In einem Projektabschnitt vom Typ „Arbeit“ kann nun ein Zahlungsplan angelegt werden.

Beim Erstellen einer projektbezogenen Rechnung lassen sich anschließend eine oder mehrere Positionen dieses Plans in die Rechnung übernehmen. Dadurch können Projekte einfacher in mehreren Etappen oder nach einem festgelegten Zeitplan fakturiert werden.

Öffnen Sie dazu im Arbeitsbereich des Projekts den Abschnitt Zahlungsplan, erfassen Sie die einzelnen Schritte und verwenden Sie anschließend in der Rechnung die Funktion zum Importieren des Zahlungsplans.

Zahlungsplan definieren und in eine Rechnung importieren

Bericht zur Ressourcenzuordnung in Projekten

Der Bericht zur Ressourcenzuordnung ermöglicht es, Nutzung und Leistung einer bestimmten Ressource innerhalb von Projekten zu analysieren.

So kann beispielsweise die Arbeitskraft ausgewählt werden, um die geplanten Leistungswerte für jede Position des Angebots zu prüfen.

Der Bericht unterstützt Unternehmen dabei:

  • die geplanten Ressourcen verschiedener Angebotspositionen zu vergleichen;
  • besonders ressourcenintensive Positionen zu erkennen;
  • die bei der Kalkulation verwendeten Leistungsannahmen zu kontrollieren;
  • geplante Leistungen anhand einer detaillierten Übersicht zu analysieren und zu optimieren.

Bericht zur Zuordnung von Ressourcen zu Projektelementen

Transaktionen und Rechnungsstellung

Automatische Lieferantensuche für eingehende Rechnungen

Eine neue Funktion ermittelt den passenden Lieferanten für über Peppol eingegangene Rechnungen, denen noch kein Lieferant zugeordnet ist.

Die Suche kann über das Aktionsmenü der Rechnungsliste gestartet werden. Das System liest einen Identifikator aus der Rechnung aus, beispielsweise die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sucht nach einem Lieferanten mit diesem Identifikator und ordnet ihn bei einer Übereinstimmung automatisch zu.

Das ist besonders hilfreich, wenn ein Lieferant erst nach dem ursprünglichen Eingang seiner Rechnung im System angelegt wurde.

Automatische Lieferantensuche für eine eingehende Peppol-Rechnung

Rechnungsexport nach Hit-Office

Hit-Office gilt im Buchhaltungsexport nun als externe Buchhaltungssoftware.

Nach Hit-Office importierte Rechnungen werden deshalb auch in der Übersicht der an die Buchhaltung übermittelten Rechnungen aufgeführt. So erhalten Sie einen vollständigeren Überblick über bereits versandte Dokumente.

Konfiguration von Gutschriften

Mit einer neuen Einstellung lässt sich das Standardverhalten von Gutschriften festlegen.

Sie finden diese Option unter Konfiguration > Allgemein > Standardparameter.

Statusverlauf von Transaktionen

Die Transaktionsliste enthält eine neue Spalte für den Statusverlauf.

Ein eigener Filter ermöglicht es außerdem, diese Information direkt in der Liste zu nutzen und Dokumente anhand der bereits durchlaufenen Schritte schneller zu finden.

Statusverlauf und Statusfilter in der Transaktionsliste

Einkaufsmodul

Das Einkaufsmodul wurde erweitert, um Informationen besser auszuwerten und Einkaufsdokumente vom Bedarf über den Wareneingang bis zur Bearbeitung von Lieferantenrechnungen lückenloser zu verfolgen.

Die Neuerungen erleichtern den Übergang zwischen Dokumenten, verbessern die Lieferverfolgung und bündeln mehr Informationen direkt in den Lieferantenstammdaten. So entsteht ein klarerer und besser strukturierter Überblick über den Einkaufsprozess, während Suchaufwand und manuelle Arbeit reduziert werden.

Einkaufsübersicht in den Lieferantenstammdaten

Die Detailansicht eines Lieferanten enthält jetzt eine Übersicht seiner Einkäufe.

Damit lassen sich Einkaufsinformationen nach Dokumenttyp direkt in den Lieferantenstammdaten abrufen.

Einkaufsübersicht in den Lieferantenstammdaten

Lieferschein ohne Einkaufsdokument erstellen

Ein Lieferschein kann nun erstellt werden, ohne dass zuvor ein Einkaufsdokument vorhanden sein muss.

Öffnen Sie im Modul Einkauf die Registerkarte Lieferscheine und klicken Sie auf Lieferschein hinzufügen.

Projektressourcen in ein Einkaufsdokument importieren

Die in einem Projekt vorgesehenen Ressourcen können direkt in ein Einkaufsdokument importiert werden.

Beim Import erfolgt die Auswahl nach Position des Leistungsverzeichnisses. Einkäufe lassen sich dadurch gezielt anhand des geplanten Bedarfs jeder Projektposition vorbereiten.

Automatische Mengenverfolgung

Bei der Ressourcenauswahl berücksichtigt das System automatisch bereits bestellte und erhaltene Mengen.

Die noch zu bestellenden Mengen werden direkt in der Auswahl angezeigt. So lassen sich Doppelbestellungen und unbeabsichtigte Überschreitungen vermeiden.

Öffnen Sie die Positionen des Einkaufsdokuments, wählen Sie die Funktion zum Importieren der Positionen des Projektabschnitts in die Bestellung und markieren Sie die gewünschten Ressourcen.

Projektressourcen importieren und Bestellmengen verfolgen

Lieferanten-Rahmenverträge

Mit Rahmenverträgen lassen sich die für eine Artikelauswahl vereinbarten Einkaufspreise eines Lieferanten im Voraus festlegen.

Dadurch werden ausgehandelte Konditionen zentral verwaltet und können bei der Vorbereitung von Bestellungen einfach angewendet werden.

Rahmenvertrag definieren

Ein Rahmenvertrag wird für einen Lieferanten erstellt und enthält die betreffenden Artikel samt vereinbartem Einkaufspreis. Er dient als zentrale Referenz für die ausgehandelten Konditionen.

Rahmenvertrag in einer Bestellung verwenden

Beim Erstellen einer Lieferantenbestellung kann der passende aktive Rahmenvertrag ausgewählt werden. Die betreffenden Artikel werden anschließend mit den dort hinterlegten Preisen übernommen.

Diese Funktion:

  • stellt die Anwendung ausgehandelter Preise sicher;
  • verhindert die wiederholte Suche und manuelle Eingabe von Tarifen;
  • verbessert die Konsistenz der Einkaufspreise;
  • vereinfacht die Arbeit der Einkaufsverantwortlichen.

Wurden beispielsweise für bestimmte Baustoffe Sonderpreise vereinbart, werden diese im Rahmenvertrag gespeichert und bei jeder neuen Bestellung bei diesem Lieferanten angewendet.

Lagermodul

Diese Version führt das neue Lagermodul ein. Es dient zur Verwaltung eingelagerter Ressourcen und unterstützt die täglichen Abläufe der Materialverwaltung.

Die erste Version umfasst die wichtigsten Vorgänge zur Identifikation von Artikeln, Kontrolle verfügbarer Mengen, Erfassung von Entnahmen und frühzeitigen Planung von Nachbestellungen.

Etiketten drucken

Für eingelagerte Ressourcen können Etiketten gedruckt werden.

Damit lassen sich Artikel schnell identifizieren, insbesondere bei Vorgängen mit der mobilen App und der Smartphone-Kamera. Die Etiketten enthalten mindestens die Ressourcen-ID und können zusätzlich das betreffende Lager ausweisen.

Wählen Sie die gewünschten Ressourcen aus, klicken Sie auf Drucken und wählen Sie die Etikettenvorlage.

Bestandsaufnahme

Mit der Inventurfunktion können die tatsächlich vorhandenen Mengen kontrolliert und mit den im System gespeicherten Beständen verglichen werden.

Klicken Sie im Lagermodul auf Inventur, wählen Sie die Ressource manuell aus oder scannen Sie ihren QR-Code, geben Sie die gezählte Menge ein und bestätigen Sie.

Durchführung einer Inventur im Lagermodul

Lagerentnahmen

Bei einer Lagerentnahme werden entnommene Ressourcen erfasst und die verfügbaren Mengen automatisch aktualisiert.

Die Erfassung ist direkt im Lagermodul oder über ein kompatibles Formular möglich.

Entnahme im Lagermodul

Eine Entnahme kann ohne Formular direkt im Modul erfasst werden:

  1. Klicken Sie auf Lagerentnahme.
  2. Wählen Sie die Baustelle aus, der die Ressourcen zugeordnet werden sollen.
  3. Wählen Sie die zu entnehmenden Ressourcen aus.
  4. Geben Sie für jede Ressource die Entnahmemenge ein.
  5. Prüfen Sie die Angaben und klicken Sie auf Bestätigen.

Die Mengen werden anschließend vom Lagerbestand abgezogen und die Bewegung wird für die ausgewählte Baustelle protokolliert.

Erfassung einer Entnahme im Lagermodul

Entnahme über ein Formular

Lagerentnahmen können auch in bestimmte Formulare integriert werden, beispielsweise in einen Einsatzbericht.

Die Ressourcen lassen sich dabei durch Scannen ihrer Etiketten identifizieren. Je nach Formularkonfiguration bleibt die manuelle Eingabe möglich oder der Scan kann verpflichtend sein.

Diese Methode eignet sich besonders für Arbeiten, die direkt auf der Baustelle mit der mobilen App durchgeführt werden.

Nachbestellbedarf erkennen

Das Modul zeigt Ressourcen an, die nachbestellt werden müssen.

Benutzer erkennen dadurch leichter, bei welchen Artikeln eine neue Bestellung erforderlich ist, und können reagieren, bevor ein Engpass entsteht.

Diese erste Version schafft die Grundlage für eine zentrale Lagerverwaltung – von der Identifikation der Ressourcen über die Bewegungsverfolgung bis zur Nachschubplanung.

Erkennung nachzubestellender Ressourcen

Personal

Mobilitätsentschädigungen

Mobilitätsentschädigungen stehen nun in Hit-Online zur Verfügung. Damit lassen sich mobilitätsbezogene Entschädigungen für Personalleistungen erfassen und je nach Konfiguration in die Projektkostenverfolgung einbeziehen.

Mobilitätsentschädigungen konfigurieren

Vor der Verwendung müssen die Entschädigungen unter Konfiguration > Entschädigungen definiert werden.

So werden die verschiedenen Mobilitätsentschädigungen angelegt, die anschließend bei der Leistungserfassung ausgewählt werden können.

Konfiguration von Mobilitätsentschädigungen

Mobilitätsentschädigungen erfassen

Nach der Konfiguration gibt es zwei Erfassungsmöglichkeiten:

  • manuell in den Personalstunden: Der Benutzer wählt die Mobilitätsentschädigung bei der Stundenerfassung aus und gibt sie ein;
  • über ein Leistungsformular: Die Mobilitätsentschädigung kann beim Speichern einer Leistung über ein entsprechend konfiguriertes Formular automatisch hinzugefügt werden.

Damit werden Mobilitätsentschädigungen direkt in den üblichen Prozess der Leistungserfassung integriert.

Erfassung von Mobilitätsentschädigungen in Personalleistungen

Kompetenzverwaltung

Die Verwaltung der Mitarbeiterkompetenzen wurde erweitert, um Fähigkeiten und Qualifikationen der Beschäftigten besser zu strukturieren.

Formulare

Automatischen E-Mail-Versand steuern

Eine neue Option in den Formulardefinitionen ermöglicht es, den automatischen Versand einer E-Mail zu deaktivieren.

Ist diese Option aktiviert, kann die E-Mail zum passenden Zeitpunkt manuell versendet werden. Dadurch erhalten Sie mehr Kontrolle über die Kommunikation, die aus Formularen erzeugt wird.

Eine Version für mehr Einheitlichkeit und operative Transparenz

Die Version vom September 2026 sorgt mit einer harmonisierten Oberfläche und enger verzahnten Funktionen für mehr Einheitlichkeit in Hit-Online.

Zahlungspläne und die freie Wahl des Rechnungsempfängers machen Projektverwaltung und Fakturierung flexibler. Transaktionen lassen sich besser nachverfolgen, während die neuen Einkaufsfunktionen den in Projekten geplanten Bedarf enger mit den tatsächlich ausgelösten Bestellungen verbinden.

Mit dem neuen Lagermodul können Unternehmen Bestände verfolgen, Inventuren durchführen, Materialentnahmen dokumentieren und Nachbestellungen frühzeitig planen. Mobilitätsentschädigungen und die Weiterentwicklung der Formulare erleichtern zusätzlich die Arbeit der Teams im Außeneinsatz.

Hit-Online verfolgt damit sein Ziel konsequent weiter: Informationen zentralisieren, manuelle Arbeit reduzieren und Bauunternehmen eine übersichtlichere, zuverlässigere und effizientere Arbeitsumgebung bieten.